Historie

Unsere Handball-Abteilung wurde am 23. März 1978, mit 15 Mitgliedern, gegründet.Zur ersten Vorstandschaft der Abteilung gehörten damals: Abteilungsleiter: Bernd Wissler, Stellvertreter: Edgar Wissler,Schriftführer: Peter Meder, Kassierer: Ursula Sensenbrenner,Stellvertreter: Martina Beck, Herrenwart: Horst Klein, Damenwart:Hedwig Dold, Gerätewart: Jürgen Lengner.Das Training fand zu Beginn ausschliesslich in der beengten Bundschuhhalle in Lehen statt. Nach der Gründung herrschte reger Zulauf in die Abteilung. Die Herrenmannschaft bestand aus einer guten Mischung von jungen, unerfahrenen Spielern und einigen "alten Hasen". Bernd Wissler hatte noch Kontakte zu einigen Spielern aus gemeinsamen alten Tagen der Jugendzeit. Einige konnte er reaktivieren und so kam auch die Meisterschaft und der Aufstieg im ersten Spieljahr nicht unbedingt überraschend. Nach Abschluss der Hallenrunde nahm man über die Sommermonate an der Runde im Freien auf dem Platz der Vereinsgaststätte teil.

 

1979 gesellte sich durch den grossen Zulauf an Spielern und Spielerinnen zur 1. Herrenmannschaft noch eine Zweite, sowie eine Damen- und Jugendmannschaft. Im zweiten Spieljahr gelang die Meisterschaft in der Sommerrunde auf dem Kleinfeld. Durch beharrliches Anklopfen bei der Stadt Freiburg erhielt man zusätzliche Trainingsmöglichkeiten in der Wentzinger Sporthalle in Freiburg-West.

 

1981 wurde die Damenmannschaft Meister und stieg in die Bezirksklasse auf. Zu den "Damen der ersten Stunde" gesellte sich eine komplette A - Jugend der BSTZ - Freiburg. Da BSTZ keine aktiven Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen lässt, musste für die A - Jugend ein Verein gesucht werden, der die Mannschaft komplett übernehmen sollte, da war die Eintracht gerade recht.

 

1982 wurde die Damenmannschaft auch Bezirksklassen-Meister und plötzlich war diese Mannschaft, als Aufsteiger in die Landesliga, das Aushängeschild der Abteilung. Die Landesliga verursachte natürlich erhebliche Mehrkosten und so musste sich die Vorstandschaft einiges einfallen lassen um den Etat decken zu können. Man kam auf die Idee, auf dem Fussballplatz an der Gaststätte, ein Fussball-Grümpelturnier auszurichten und erhoffe sich dadurch ein finanzielles Polster für die kommende Saison 82/83 zu erwirtschaften. Das Turnier wurde ein Erfolg und man entschloss sich, jährlich eine solche Grossveranstaltung durchzuführen.

 

1983 hatten die Damen ein erfolgreiches Jahr in der Landesliga absolviert.Vielleicht wurde dieses nicht wirklich verkraftet, den die Damen lösten sich 1984 leider wieder auf. Seit Gründung der Abteilung war die Eintracht stets ein gern gesehener Gast bei vielen Turnieren in den Sommermonaten. Zu ständigen jährlichen Einrichtungen wurden unter anderen Fahrten zu den Turnieren in Allensbach und Weil, wo noch auf dem Grossfeld gespielt wurde. Handball auf dem Fussballfeld war stets eine Domäne der Deutschen und in Weil wird sie zumindest einmal im Jahr noch gepflegt. Wir nahmen stets gerne an Turnieren teil und konnten auch einige "rote Laternen" mit zurück nach Freiburg bringen. Übernachtet wurde in Zelten und so mancher traf nach durchzechter Nacht am nächsten Morgen nicht mal mehr das 7,32m grosse Tor.

 

1985 schaffte die erste Herrenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksklasse, gleichzeitig ging zum ersten Mal eine AH-Mannschaft in die Rundenspielen auf Punkte jagt. Zu Beginn des Jahres wurde im Vorstand beschlossen, den Mitgliedern und Freunden der Abteilung im Frühsommer etwas Besonderes zu bieten. Der damalige Schriftführer Rainer Klement wurde dazu bestimmt, eine Fahrt zu einem Handballturnier nach Callela/Spanien zu organisieren. Ende Mai machte sich dann eine 35-köpfige Reisegruppe auf den Weg an die Costa Brava,um die Farben der Eintracht dort zu vertreten. Der Betonboden auf dem gespielt wurde, flösste uns mächtig Angst ein, und so sah man sich gezwungen, die Prioritäten anderst weitig zu setzen ;). Ein Ausflug nach Barcelona mit Besichtigung des Stadions Nan Camp, sowieStrand, die Hotelbar und natürlich die Discotheken der näheren Umgebung des Hotels wurden, dann zumindest in Callela gefährlichen Handballspielen bevorzugt, und ausserdem waren wir an der Bar unschlagbar ;)

 

1986 war sportlich gesehen ein sehr erfolgreiches Jahr für die Abteilung. Zum ersten Mal konnte eine Jugendmannschaft eine Meisterschaft erringen. Die C-Jugend wurde Staffelsieger. Gleichzeitig gelang dem Schiedsrichtergespann Bernd Wissler und Jürgen Lengner, das seit Gründung der Abteilung zusammen pfiff, nach dem Aufstieg über Landes-, Verbands- und Oberliga den Sprung in die Regionalliga, die 3. höchste Liga in Deutschland. Im selben Jahr kandidierte Bernd Wissler, der die Abteilung in den ersten 8 Jahren erfolgreich leitete, nicht mehr für das Amt der Abteilungsleiters. Bereits vorbereitet und eingearbeitet wurde Rainer Klement zum Nachfolger gewählt. Bernd Wissler wollte sich mehr um die Jugendarbeit kümmern und wurde zum neuen Jugendleiter gewählt. Gleichzeitig übernahm er das Amt des Jugendkoordinators des Bezirks Freiburg und war somit Ansprechpartner aller Jugendleiter im Handballbezirk Freiburg.

 

1987 wurde die zweite Herrenmannschaft Meister und stieg auf in die B-Klasse. Im gleichen Jahr empfahl sich unser "Eigengewächs" Wolfgang Pulina durch gute Spiele in der Ersten, sowie in diversen Auswahlspielen des Bezirks für höhere Aufgaben. Mitte des Jahres stieß er für die unvorstellbare Summe "eines neuen Trikotsatzes" zur Regionalliga Mannschaft nach Köndringen Teningen. Nach erfolgreichen Jahren in Köndringen wechselte er dann zur Saison 93/94 zum Bundesligsten TV Grosswaldstadt, um dann zur Saison 94/95 wieder in die alte Heimat nach Südbaden, zum TuS Schutterwald zurückzukehren.

 

"10 Jahre Handball in der Eintracht" - unter diesem Moto stand das Jahr 1988. Zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen kennzeichneten dieses Jubiläumsjahr der Abteilung, u.a. wurden alle Mitglieder, Freunde und Förderer der Abteilung an einer Fahrt mit dem grossen Party-Wagen der VAG durch ganz Freiburg eingeladen. Ein einwöchiger Hüttenaufenthalt im Haus Maria See am Bodensee stand ebenso auf dem Programm wie die Ausrichtung der ersten Freiburger Stadtmeisterschaften im Grossfeld Handball auf dem Sportplatz der Landesgartenschaugeländes, an der sich leider nur der SV Kappel und die Eintracht beteiligten. Somit war es auch die erste und gleichzeitig die letzte Meisterschaft auf dem Grossfeld. Sportlich gesehen war die A Jugendmeisterschaft sicherlich der Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Leider trennten sich 1988 auch die Wege des Schiedsrichtergespannes Wissler/Lengner. Aus beruflichen Gründen musste Bernd Wissler leider passen und Jürgen Lengner machte sich fortan mit Rainer Pulina auf, verlorenes Terrain möglichst schnell wieder zurückzugewinnen. Sie starteten gemeinsam in der Bezirksklasse.

 

1989 schaffte die A-Jugend den Aufstieg in die Landesliga, nachdem man 1988 in den Aufstiegsspielen noch gescheitert war. Im selben Jahr veranstaltete unsere alten Herren eine Auto-Familien-Rally, die Anklang, aber bis heute leider keine Wiederholung fand. Es war ein erfolgreicher Tag und Geselligkeit war Trumpf.

 

1990 waren die Kleinsten unsere Grössten. Die Minis wurden souverän Bezirksmeister in ihrer Altersklasse. Auch die C-Mädchen wurden Meister, doch nur wenige vermuteten damals, dass man von dieser Truppe noch einiges erwarten konnte. Nachdem die A Jugend 1990 aus der Landesliga zurückgezogen wurde schaffte sie 1991 erneut die Meisterschaft in ihrer Altersklasse. Auch die erste Herrenmannschaft war wieder einmal so richtig gut drauf, nachdem es jahrelang still um diese Truppe gewesen war.

 

Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg in die Kreisklasse A schaffte sie 1991 erneut den Aufstieg in die Bezirksklasse. Zu dieser Mannschaft gesellte sich in diesem Jahr ein junger Mann aus dem Reich der Mitte, Xin Peng, mit der Erfahrung einiger Länderspiele in der chinesischen B Nationalmannschaft.

 

1992 und 1993 spielte diese Mannschaft sehr erfolgreich in der Bezirksklasse und zum Ende der Saison 92/93 verliessen uns mit Trainer Hans Höckl, Jürgen Koch und Ralf Morath wichtige Stützen des Teams. Als zweitem "Eintracht-Eigengewächs" gelang es Ralf Morath die SG Köndringen/Teningen auf sich aufmerksam zu machen und somit den Sprung in die Regionalliga. Im Bereich der Jugend entschloss man sich im Vorstand für die Mädchen A in der höchsten Jugendstaffel der Oberliga spielen zu lassen. Das Experiment entpuppte sich als äußert erfolgreich. Nach mehreren Anläufen gelang 1993 auch wieder eine gemeinsame Reise. Zum zweiten Mal nach 1985 machte sich eine 30-köpfige Truppe der Eintracht auf den Weg zu einem Turnier an Spaniens Costa Brava. Und auch beim traditionellen Fußball-Grümpelturnier gabs eine Neuerung: Zum ersten Mal spielten auch acht Damenteams um den Sieg und die Pokale mit.

 

1994 verpassten die Mädchen A nur knapp die Meisterschaft in der Oberliga, dafür glänzten die Mädchen B. Zum ersten Mal stellte die Eintracht mit dieser Mannschaft einen südbadischen Handballmeister. Die Spielgemeinschaft mit dem TV.St.Georgen wurde nach dem erfolgreichen Versuch auf die komplette Jugend erweitert und mit der Wentzinger Realschule eine Kooperation "Schule-Verein" genehmigt.

 

In der Vorbereitung auf die Saison 94/95 überraschte die erste Herrenmannschaft alle Experten und wurde zum ersten Mal "Freiburger Stadtmeister". Im Mai des Jahres nahmen wir erneut mit einer Mannschaft an einem Handballturnier in Spanien teil. Auch diese Reise war wieder toll organisiert und somit ein voller Erfolg. Natürlich veranstaltet die Handballabteilung in jedem Jahr einige gesellschaftliche Ereignisse, auf die in diesem Abriss noch nicht eingegangen worden ist. Dazu zählen die Weihnachtfeiern der Jugend sowie der Aktiven, die stets von einer Aktivenmannschaft organisiert und ausgerichtet wird. Seit einigen Jahren findet auch eine gemeinsame Silvesterfeier im Haus Luginsland auf dem Schauinsland statt. Mehrere Familien treffen sich zumeist über Fastnacht zu einem gemeinsamen Skiurlaub im Schwarzwald, soweit es die Schneeverhältnisse zulassen. Die Vaterschaftswanderung, auch für junge Männer, die es noch werden wollen , hat ebenso Tradition, wie die Radtour am 1.Mai ins Ibental, deren Tross selten kleiner ist als bei einer Etappe der Tour de France. 80 und mehr Kinder, jugendliche und Erwachsene fahren entlang der Dreisam, um sich am alten Sportplatz im Ibental bei Cola, Bier, Wurst und Steaks einen schönen Tag zu machen. Beim traditionellen Fußball- Grümpelturnier ist dann Arbeiten für Jedermann angesagt, schließlich verdienen wir uns dort das Geld, das wir dann das ganze Jahr ausgeben, um den Spielbetrieb und die gesellschaftlichen Veranstaltungen durchführen zu können. Im Sommer geht es mit der Jugend und den Aktiven auf einige Turniere. Die Reise nach Spanien hat ja auch bereits Tradition.... Vor der Runde gehören dann die Freiburger Stadtmeisterschaften zum alljährlichen Vorbereitungsprogramm. Mit den Jugendlichen geht es des öfteren im Jahr zum Schlittschuhlaufen, Kegeln oder zu Aufführungen der Rollschuhläufer des FT. Auch das Laguna in Weil ist bei unseren Jugendlichen sehr beliebt und gehört fest ins Programm.

 

2001 Aufstieg der Damen in die Landesliga.

 

2002 Aufstieg der Herren I in die Landesliga.

 

2004 Ausrichter und Teilnehmer des final4 Turnier des SHV.

 

2007 Gründung der Gummibärenbande (3 – 6 Jahre).


2009 Innovationspreis der Stadt Freiburg für die Jugendförderung.


2010/2011 Meldung einer E/D/C-Jugend für den aktiven Spielbetrieb.


2011 E-Jugend Bezirksmeister Freiburg/Oberrhein.


2012 Gründung des SFE Freiburg Förderverein Handball. Erneuter Aufstieg der Damen in die Landesliga. Bundesligist MT Melsungen zu Gast bei der SFE. Grundschulaktionstag mit der Paul Hindemith Grundschule


2013 Herren Pokalsieger Freiburg/Oberrhein


2016 Aufstieg der Damen I in die Südbadenliga. Aufstieg der männlichen B-Jugend in die Südbadenliga
Gründung Handball-Union Freiburg für leistungsorientierten Herren-Handball mit dem Partnerverein TSV Alemannia Zähringen

 

Folgende Gründungsmitglieder sind bis heute noch in der Abteilung angemeldet:
Christine Lengner (geb. Gremmelspacher)
Martina Wißler (geb. Beck)
Kurt Elble
Horst Kleint
Anton Kraus
Jürgen Lengner
Bernd Wißler
Edgar Wißler